tanz ist Festival:
10. bis 17. Oktober 2026
CRUCE – ein Aufruf zu einem performativen Akt radikaler Veränderung.
Joyful Failure – ein Abend über die Poesie des Scheiterns.
Zwei Tanzproduktionen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: „CRUCE“ (Transformation) thematisiert das Anderssein in Bezug auf Geschlecht und Sexualität, in „Joyful Failure“ hingegen geht es um das Versagen, das Scheitern. Obwohl Queerness und Scheitern auf den ersten Blick sehr unterschiedliche Themen sind, haben beide Performances das gemeinsame Ziel, nicht Gesellschaftsfähiges sichtbar zu machen und so Ausgrenzungen zu überwinden.
CRUCE - a call for a performative act of radical change.
Joyful Failure – an evening exploring the poetry of failure.
Two dance productions that could not be more different: "CRUCE" (Transformation) explores otherness regarding gender and sexuality, whereas "Joyful Failure" deals with failure and falling short. Although queerness and failure appear to be very different themes at first glance, both performances share the goal of making visible that which does not conform to societal norms, thereby overcoming exclusion.
Programmübersicht
Performance
Performances
Sa 10. Oktober 2026, 20.30 Uhr / Bühne
Marcos Arriola: CRUCE © Matias Alfonzo
Marcos Arriola (AR/BE)
CRUCE
Die politische Kraft des Voguing.
Ausgehend von der Energie der Tanzfläche und der politischen Kraft des Voguing – einem Protesttanz, der aus den schwarzen und lateinamerikanischen LGBTQI+-Gemeinschaften als Reaktion auf Ausgrenzung hervorgegangen ist – erforscht CRUCE Prozesse körperlicher Mutation durch Überschreitung und Durchquerung. Auf der Bühne sprengendie vier Performer*innen die Grenzen und befreien sich vom Gewicht rassistischer, geschlechtsspezifischer und sexueller symbolischer Strukturen.
Dauer: 60 Minuten, die Performance enthält Nacktheit und laute Musik.
Sa 17. Oktober 2026, 20.30 Uhr / Bühne
laborgras © Phil Dera
laborgras feat. Liam Byrne & Ensemble (DE)
Joyful Failure
Ein Abend über die Poesie des Scheiterns.
Ein Schritt zu früh. Eine Bewegung zu spät. Eine Geste, die ins Leere greift. Wir leben, als gäbe es kein Fallen. Doch jeder Körper kennt es: das Stolpern, das Verfehlen, das Wanken. Zwischen Halt und Kontrollverlust entsteht ein choreografisch-musikalischer Raum. Fragil. Humorvoll. Widersprüchlich. Fünf Tänzer:innen und ein Musiker begegnen sich in einem Zustand permanenter Verschiebung, in dem Vertrautes aus dem Gleichgewicht gerät – ein Zuspät, ein Zufrüh, ein Nie-ganz-richtig. Sie reagieren aufeinander, sind aufeinander angewiesen, unterstützen sich, entgleiten einander und beginnen von neuem.
Dauer: 60 Minuten
Festivaladresse
Spielboden Kulturveranstaltungs GmbH
Färbergasse 15 | Rhombergs Fabrik | A 6850 Dornbirn
T 0(043)5572 21933 | F - 44
E spielboden@spielboden.at
www.spielboden.at
Online Karten
Online Kartenverkauf
www.ntry.at
Online Kartenreservierung
www.spielboden.at
Kartenvorverkauf
Dornbirn Tourismus
Rathausplatz 1 | A 6850 Dornbirn
T 0(043)5572 22188
F 0(043)5572 31233
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Sämtliche Raiffeisenbanken in Vorarlberg
© Verein tanz ist, Gerbergasse 30, 6850 Dornbirn.
Künstlerische Leitung: Günter Marinelli. E-Mail: office@tanzist.at
Organisation, Kuration und Kunstvermittlung: Aiko Kazuko Kurosaki. E-Mail: aiko@tanzist.at
ZVR-Zahl 959944413




