TANZ IST im Oktober
Zeitgenössischer Tanz
11. bis 18. Oktober 03
in Kooperation mit tanzpool Wien
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Marinelli | Blaschke | Impuri | Both | Kratochwil

Freitag 17.10. 20.30 Uhr

Günter Marinelli
o körper

Idee/Inszenierung Günter Marinelli
Performance Günter Marinelli
Licht Hansjörg Fauland

Eine Koproduktion von Günter Marinelli und dem Spielboden Dornbirn

O körper reagiert in verschärfter Form auf die Klischees des perfekt funktionierenden Körpers und auf eine sich krass verbreitende Event-Kultur, in der sich Künstler immer mehr entmenschlichen, konservieren und ersticken lassen.

Der Arbeit zugrunde liegt das Solo Raum 9.9.9. aus dem Jahr 1999, welches nach seiner Premiere beim TANZ IST Festival international gelobt und national zu heftigen Reaktionen geführt hat: „Wir bezahlen dafür, Tanz zu sehen und keinen Fleischberg in einem Kühlschrank.“


Freitag 17.10. 20.30 Uhr

Georg Blaschke/Atti Impuri

SiriusSteps

Idee/Choreografie Georg Blaschke, Roderich Madl
Tanz Georg Blaschke
Komposition/Electronics Richard Valentin Strauß
Lichtgestaltung Peter Thalhammer

Den Ausgangspunkt dieser Arbeit bildet das erfolgreiche Solo der Produktion E-N-D von Pilottanzt (TANZ IST 2001), das von Georg Blaschke bisher in zahlreichen Auftritten im In-und Ausland gezeigt wurde. In einer vertieften Auseinandersetzung mit dem Material entstanden neue Visionen zur Transformation. Mythologische Traumarbeit und rituelle Prozesse stehen im Mittelpunkt der neuen research, die gleichzeitig von der musikalischen Neuinterpretation getragen wird. Begrenzte Raumkonstellationen und präzise Lichtgestaltung verdichten den Tanz zu einem suggestiven Trip.


Freitag 17.10. 20.30 Uhr

Silvia Both und Martin Kratochwil

under the bridge

Konzept/Tanz Silvia Both
Musik/Darsteller Martin Kratochwil
Licht Albert Haderer
Kostüm Dagmar Kaspar

Bei under the bridge agieren Musiker (Klavier) und Tänzerin gleichzeitig auf der Bühne. Der Ansatz der Arbeit ist improvisatorisch geprägt, im ganzen aber mit klaren strukturellen Vorgaben. Aus einer offenen Ausgangssituation entstehen unterschiedlichste Stimmungen. Bilder von stark poetischer Wirkung haben ebenso Platz wie absurde Begegnungen. Sucht man nach einem thematischen Schwerpunkt, der sich wie ein roter Faden durch die gemeinsame künstlerische Arbeit zieht, liegt man mit dem Begriff Sehnsucht wahrscheinlich nicht so falsch.