| Marinelli | Blaschke | Impuri
| Both | Kratochwil
Freitag 17.10. 20.30 Uhr
Günter Marinelli
o körper
Idee/Inszenierung Günter Marinelli
Performance Günter Marinelli
Licht Hansjörg Fauland
Eine Koproduktion von Günter Marinelli und dem Spielboden
Dornbirn
O körper reagiert in verschärfter
Form auf die Klischees des perfekt funktionierenden Körpers
und auf eine sich krass verbreitende Event-Kultur, in der
sich Künstler immer mehr entmenschlichen, konservieren
und ersticken lassen.
Der Arbeit zugrunde liegt das Solo Raum 9.9.9. aus dem Jahr
1999, welches nach seiner Premiere beim TANZ IST Festival
international gelobt und national zu heftigen Reaktionen geführt
hat: „Wir bezahlen dafür, Tanz zu sehen und keinen
Fleischberg in einem Kühlschrank.“
Freitag 17.10. 20.30 Uhr
Georg Blaschke/Atti Impuri
SiriusSteps
Idee/Choreografie Georg Blaschke, Roderich Madl
Tanz Georg Blaschke
Komposition/Electronics Richard Valentin Strauß
Lichtgestaltung Peter Thalhammer
Den Ausgangspunkt dieser Arbeit bildet das erfolgreiche Solo
der Produktion E-N-D von Pilottanzt (TANZ IST 2001), das von
Georg Blaschke bisher in zahlreichen Auftritten im In-und
Ausland gezeigt wurde. In einer vertieften Auseinandersetzung
mit dem Material entstanden neue Visionen zur Transformation.
Mythologische Traumarbeit und rituelle Prozesse stehen im
Mittelpunkt der neuen research, die gleichzeitig von der musikalischen
Neuinterpretation getragen wird. Begrenzte Raumkonstellationen
und präzise Lichtgestaltung verdichten den Tanz zu einem
suggestiven Trip.
Freitag 17.10. 20.30 Uhr
Silvia Both und Martin Kratochwil
under the bridge
Konzept/Tanz Silvia Both
Musik/Darsteller Martin Kratochwil
Licht Albert Haderer
Kostüm Dagmar Kaspar
Bei under the bridge agieren Musiker (Klavier) und Tänzerin
gleichzeitig auf der Bühne. Der Ansatz der Arbeit ist
improvisatorisch geprägt, im ganzen aber mit klaren strukturellen
Vorgaben. Aus einer offenen Ausgangssituation entstehen unterschiedlichste
Stimmungen. Bilder von stark poetischer Wirkung haben ebenso
Platz wie absurde Begegnungen. Sucht man nach einem thematischen
Schwerpunkt, der sich wie ein roter Faden durch die gemeinsame
künstlerische Arbeit zieht, liegt man mit dem Begriff
Sehnsucht wahrscheinlich nicht so falsch.
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